Room One
Konzert in der voll besetzten Kirche

Schiff und Empore der Evangelisch-reformierten Kirche in Loga waren so voll besetzt, dass sich einige Zuhörer mit Stehplätzen begnügen mussten.

Draußen: Ein sonnig-strahlender Januartag. Drinnen strahlten die Stimmen des A-Capellaensembles

„Room one“.

Die „Jungs und Mädels“ Eva, Lisa, Laura, Felix, Simon und Stefan sangen mit Herz und zu Herzen ging es auch. Sechs Stimmen und nur diese begeisterten, und das Publikum traute sich auch in der Kirche voll dabei zu sein. Die Sänger brachten ihre Eigenkompositionen und bekannte Lieder frisch, stimmungsvoll, sanft-verhalten, lautmalerisch und mit einem Hauch eigenwilliger Harmonik zu Gehör. Es ist Musik mit Leidenschaft, und das liegt an den wunderbaren Stimmen der sechs Sänger.

 


Nicht nur singen können sie. Unter der Leitung dieser erfahrenen und charismatischen Room One Gesangscoaches wurden zwei Chöre der Kreismusikschule Leer  geschult. Bei den Teilnehmern wurden ungeahnte Potentiale geweckt und das Ergebnis war eine mitreißende Gemeinschaftsleistung im Konzert.

 

Tosender Applaus bewegte die Künstler zu einer Zugabe, und wie es in dem berühmten Song  „O happy day“ heißt, war es ein sehr gelungener Abend.

Damit Sie in Zukunft keine Veranstaltung verpassen, melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an.
   
   

4. Sonntagskonzert
"Mit Freuden zart"
Barocke Triosonaten für
Corno da caccia
Violine
Cello
Orgel

„Mit Freuden zart“ war der von den Musikern gewählte Titel des Konzertes, und es gelang den Musikern meisterhaft genau diesen Eindruck dem Publikum zu vermitteln.

 

Musik zum Ewigkeitssonntag

 

Unsere lieben Verstorbenen vergessen wir nie, aber ein Instrument kann in Vergessenheit geraten. So war es mit dem Corno da Caccia, welches in der Barockzeit seinen Höhepunkt hatte.

In diesem Konzert wurde es wieder entdeckt. Durch seinen warmen Klang und die Virtuosität seines Spielers begeisterte es das Publikum. Passend zum Telemannjahr wurden von dem Komponisten zwei Sonaten für Violine, Corno da caccia, Kommodenorgel und Cello aufgeführt.
Ein Solo auf dem Barockcello wurde mit anhaltendem Applaus gefeiert. Interessant und amüsant waren die Erläuterungen der Musiker zu den Stücken und den Instrumenten. Eine Schulklasse war mit ihrem Lehrer dabei und Herr Ahrends, der Erbauer der Orgel in der Reformierten Kirche zu Loga, war in der Pause so freundlich ihnen das Instrument zu erklären.

Gelebte Musik!

 


_
Wie schön ist dein Lied, Fremder

Conny Sandvoß und Dr. Heinrich Dickerhoff erzählten Märchen in der Haneburg
begleitet von märchenhaft schöner Musik




Unser Leben ist sehr schnell geworden. Manchmal glauben wir keine Zeit zu haben. Um uns nicht zu überfordern brauchen wir Geschichten. Einer erzählt, die anderen hören zu. Märchen bauen eine Brücke zwischen Realität und Fantasie.

Bis auf den letzten Platz war der Festsaal der Haneburg besetzt. Die Menschen hatten sich Zeit genommen!

In den von Heinrich Dickerhoff wunderbar erzählten Geschichten gab es leidenschaftliche Romanzen und grausame Taten. Es geht um den ewigen Kampf von Gut und Böse, um Liebe, Tod, um Eifersucht und Wahnsinn. Er beschreibt die Personen und Dinge so eindringlich, dass vor dem Auge des Zuhörers Gesichter und Landschaften entstehen. Seine Erzählkraft bewirkt, dass die Gäste eine bunte Welt, von sagenhaften Wesen, wundersamen Tieren und seltsamen Menschen vor sich sehen. Und in jedem Märchen spielte die Musik eine wichtige Rolle. 

Im Laufe des Nachmittages verriet Heinrich Dickerhoff, dass er irische Märchen am liebsten hat. In fast allen irischen Märchen geht es um Musik. Die Elfen lieben sie über alles, und sie erfüllt und entzückt die Seelen. Die Musik, die die Veranstaltung ergänzte hat jeden entzückt, der so glücklich war, sie hören zu dürfen.

Als die Gäste gingen hatten sie ein Lächeln im Gesicht.



                                                                                                                     

 
_

Ostfriesen Zeitung vom 25.10.2017









Blueskonzert im Garten

von Jurine und Ludger Abeln
20.08.2017

Auch wenn der Regengott es bei diesem Sommerfest nicht gut gemeint hat, sagte Ludger Abeln gleich in den Begrüßungsworten: "Wir ziehen das jetzt durch!“  Kaum einer hatte sich durch den Regen abschrecken lassen. 180 Menschen waren im Garten tranken Bowle, aßen Würstchen und amüsierten sich. Die Stimmung war von vorneherein super und so wurde es ein mit Herz veranstaltetes Konzert ohne Firlefanz und mit Hauptaugenmerk auf die Musik und deren Fans.

Die Midlife Blues Band sorgte für tolle Musik, Ludger Abeln las über B.B. King. Eine wundervolle und harmonische Ergänzung der Musik. Wir ziehen unseren Hut und bedanken uns für das Durchhaltevermögen, die Treue und die Unterstützung.

   
   

Der Schimmelreiter
eine szenische Lesung zum 200 Geburtstag von Theodor Storm
SparkassenForum 26.04.2017
Fast jeder von uns hat in seiner Schulzeit diese Novelle lesen dürfen oder müssen. Die meisten haben sie schnell wieder vergessen. Dabei hat das Werk etwas anderes verdient:
-Es erzählt vom Umgang der Menschen miteinader.
-Vom Kampf des Fortschrittlichen gegen die Gleichgültigkeit,
-Vom Kampf des neuen gegen das Beharren auf Althergebrachtes.
-Vom Kampf der Menschen gegen die Bedrohung durch Naturgewalten. Dabei gibt es Etappensiege, aber letztendlich zeigt sich, dass die Natur immer wieder stärker ist.Es schildert die Auseinandersetzung von Menschen untereinander einschließlich des heute  so viel diskutierten Phänomen, das man Mobbing nennt.

Das Stück ist wahrlich kein alter Hut und wenn es so mitreißend dargeboten wird wie vom Theater Mignon, schlägt es die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in seinen Bann. Eine Meisterleistung der drei Schauspieler und ihrer Regisseurin.

-Vom Kampf der Menschen gegen die Bedrohung durch Naturgewalten. Dabei gibt es Etappensiege, aber letztendlich zeigt sich, dass die Natur immer wieder stärker ist.Es schildert die Auseinandersetzung von Menschen untereinander einschließlich des heute  so viel diskutierten Phänomen, das man Mobbing nennt.

Das Stück ist wahrlich kein alter Hut und wenn es so mitreißend dargeboten wird wie vom Theater Mignon, schlägt es die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in seinen Bann. Eine Meisterleistung der drei Schauspieler und ihrer Regisseurin.
Eine Schulklasse des UEG besuchte die Veranstaltung. Die Schüler schrieben ihre Eindrücke nieder. Vielen Dank!

Unsere Erwartungen waren anfänglich nicht sonderlich groß (immerhin ist die zu Grunde liegende Novelle fast 130 Jahre alt!), doch während der Vorstellung haben wir den Schimmelreiter für uns entdeckt. Die Darstellung wurde mit passender Musik unterlegt und die Texte mit Leidenschaft vorgelesen, so dass wir – ebenso wie die übrigen Zuhörer bzw. Zuschauer – gefesselt  waren.

Die Inszenierung, welche die beeindruckenden Räumlichkeiten des Leeraner Sparkassenforums gekonnt nutzte, wurde durch ein harmonisches Zusammenspiel von Ton-, Licht- und weiteren visuellen Effekten unterstützt, was uns sehr begeistert hat.
Letztendlich gefiel uns zudem die Anordnung der Zuschauersitze, da wir direkt zwischen den Rezitatoren saßen und uns so vorstellen konnten, wir wären mitten im Geschehen.

Die Rezitatoren wechselten ihre Standorte, mal standen und bewegten sie sich innerhalb des Zuschauerraums, welcher kreisartig um die „Bühne“ herum angeordnet war, und mal unheilsbringend aus dem ersten Stock, als Empore genutzt, so dass es interessanter wurde. Außerdem wurden kleine Theaterszenen eingebaut, somit wurde der ohnehin sehr dramatische Vorlesestil weiter aufgebrochen. Außergewöhnlich war, dass die Zuschauer zwischen den Rednerpulten saßen und wir so einen ganz dichten Kontakt zur Vorstellung hatten.

In der Inszenierung war der Schimmelreiter sogar richtig witzig – das hat Spaß gemacht!


 
 





 
   

Musik im Park 2017

Ein neues Konzept?

Veranstaltung vom 13. August 2017

 Am 13. August gab es zum 16. Mal Musik im Park. Der Veranstalter, die Kreismusikschule Leer unter dem neuen Leiter Heinz Gassenmeier setzte auf ein neues Konzept mit externen, hochwertigen Künstler, und nicht wie bisher auf Dozenten und Schüler der KMS. Dass die Musikschule jedoch auch über hochwertige Musiker verfügt bewies zum Beginn Nicole Müller (Harfe) mit ihrem Partner Silviu Agachi (Violine). Mit ihrem Programm „Klassik für Herz und Seele“ erzeugten sie zum Auftakt eine wundervolle Stimmung.

Sehr selten wurden bisher die Kinderinteressen in das Programm einbezogen. Diesmal standen die „Blindfische“ mit Rock für Kinder an. Dieser Klamauk mit Musik kam bei den Kindern gut an.

Es folgte das Trio „Damas“, verstärkt durch zwei syrische Damen, die der Darbietung Stimme verliehen: über eine Stunde melancholische Melodien, fremdartig und für ungeübte Leeraner Ohren sicherlich etwas anstrengend.

Zum Abschluss war dann „Jazz vom Feinsten“ zu hören. Auch hier wieder auswärtige Künstler aus Oldenburg.

Neu an diesem Konzept war auch, dass von Erwachsenen fünf Euro Eintritt verlangt wurde. („Was nichts kostet ist nichts wert“). Allerdings mussten dies nur die Ehrlichen bezahlen. Viele verschafften sich über die Seiteneingänge Zutritt. Die Folge war Unmut und Frust unter den Gästen.

Wir hatten unsere Zelte am Eingang aufgeschlagen und versorgten das Publikum mit Getränken und Grillwürsten. Traditionell war hier ein Treffpunkt der Gäste. Es fand ein reger Meinungsaustausch statt.
Leider überwogen die Unzufriedenen deutlich:

„Haben wir denn keine guten Künstler in Leer?“
„Wir möchten erleben was die KMS Lehrer und Schüler können.“
„Musik im Park soll ein Familienfest von Leeranern für Leeraner bleiben.“
"Kommerzielle Musikveranstaltungen gibt es hier genug“.
"Für diese Jazzband könnte ich sterben".
„Unsere jungen Musiker brauchen Auftrittsmöglichkeiten.“
„Warum gibt es keine Waffeln der Welthungerhilfe?“ 

 


Bericht der OZ  
 





 

Radlers Seeligkeit


Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek, des Heimatmuseums und unserer Stiftung


 Internationaler Museumstag

Sonntag 21.Mai

Museumshof des Heimatmuseums

 


 

Bei strahlendem Wetter lauschten 80 Gäste den vergnüglichen Lieder und Geschichten zu 200 Jahre Fahrrad mit Günter Gall und Konstantin Vassiliev. Der Zuhörer erfuhr Weisheiten wie „wer später bremst, fährt länger schnell!“ 
Man konnte über 100 Jahre alte Fahrräder bestaunen und Menschen in historische Fahrradbekleidung. Ein Radler war in seinem Outfit und mitseinem historischen Rad aus Bremen angereist – per Rad!
Viel Zuspruch fand auch die Premierenführung per Rad zu den Bausünden von Leer (DIE Stadtführer von Leer). Es wurde diskutiert, wie Leer wohl ohne die Bausünden aussehen würde, und wie viel die Bürgerinitiative für unser Schmuckkästchen Altstadt getan hat.

Ein rundum gelungener Museumstag.
















Frühlingsfest im Park der Evenburg

                                                                                                                 6.-7. Mai 2017

Unsere Stiftung lebt wesentlich vom Kontakt mit der Leeraner Bevölkerung.
Das Frühlingsfest gibt uns die Möglichkeit mit sehr vielen Menschen zu reden, um zu erkunden wie wir wahrgenommen werden. Was war gut, was war schlecht. Was kann in Zukunft verbessert werden.
Dies gibt uns einen Motivationsschub, um die wunderschöne Arbeit in der Stiftung weiterzuführen.
Es besuchten uns auch viele Menschen, die von uns gehört oder gelesen haben. Sie wollten weitergehende Informationen.
Wir danken allen, die in den vergangenen Jahren uns unterstützt haben, und unsere Arbeit angenommen haben.

 Es war ein tolles Wochenende mit gutem Wetter und sehr guter Stimmung im Evenburgpark.


   
   
   

Musik im Glashaus 2017
12.03.2017
Ensemble Kokopelli
Eine Zeitreise

Der Gott Kokopelli vertreibt den Winter. Wenn der Winter geht und der warme Frühling kommt, erwachen nicht nur die Frühlingsgefühle.

Aufräumen sorgt für ein befreiendes Gefühl. Man lässt die Wohnung im neuen Glanz erscheinen. Und das wiederum tut der Seele gut.

Unseren Frühjahrputz haben wir mit der Vorbereitung zu „Musik im Glashaus“ geschafft. Einen Wohnraum in einen Konzertsaal zu verwandeln ist eine Herausforderung: Möbel auf die Terrasse tragen, hoffen das es nicht regnet, 60 Klappstühle herbeischaffen und aufstellen und am nächsten Tag die alte Ordnung wieder herstellen.

Das Ensemble Kokopelli tat auch unseren Seelen gut. Mit ihrer Zeitreise von der Renaissance, über die Wiener Klassik, die Operette bis zum Ragtime begeisterten sie die Gäste.

Im zweiten Teil widmeten sie sich der Operette die Fledermaus von J. Strauß. Humorvoll wird das Stück von Martin Jaser in Worte gefasst und die Musiker tauchen ganz tief in die Welt dieses so verführerischen Werkes ein.
 Klangverliebt, charmant und voller Leichtigkeit klingt ihr Spiel. Es gibt großen Applaus für diese herausragende Ensembleleistung.

Fotos: Marita Folkerts












 




Zum 11. Mal fand der LIONS Musikpreis für Niedersachsen West und Bremen in der Kreismusikschule in Leer statt. Dieses Jahr war das Wettbewerbsinstrument die Trompete. Die Trompete ist schwer zu spielen, und viele junge Musiker sind mit ihrem Instrument nicht im klassischen Bereich unterwegs, sondern bei Rock, Popp und Jazz.

Die jungen Musiker stellten jeweils ein Pflicht- und ein Wahlstück in einem gut besuchten Konzert vor. Das Pflichtstück waren die ersten zwei Sätze des berühmten Trompetenkonzertes von Johann Baptist Neruda. Dieses Stück erlaubt den Solisten sich von ihrer besten Seite zu zeigen: lyrische Bewegtheit im Allegro und intensiver Gefühlsausdruck im Largo.

Es gehört Mut dazu, sich einem Musikwettbewerb zu stellen, und es ist keineswegs einfach, die Tagesform punktgenau abzurufen.



Der 1. Preisträger aus dem Distrikt NW wurde der 15 jährige Nils-Christian Behrends aus Holtland, der 1. Preisträger aus NB wurde Jens Philipp Hennigs (22) aus Bremen.
Sehr gut bewältigten die jungen Musiker ihre höchst anspruchsvollen Soloparts.

Sie werden im Mai beim Deutschlandwettbewerb der Lions in Berlin gegen die besten Trompeter aus allen Bundesländern antreten.


Während die Jury tagte, beeindruckte der dreizehnjährige Jakow Pavlenko aus Oldenburg (1. Preisträger des Lions-Violinenwettbewerbes 2016) mit der 24. Caprice von Paganini nicht nur mit seiner Virtuosität, sondern besonders mit seiner unglaublichen Ausdrucksfähigkeit.

Unsere Stiftung versorgte die Teilnehmer und die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten, zubereitet von unserem Kuratoriumsmitglied Marita Folkerts.



OZ Bericht vom 3.3.2017




Fotos:Biermann,Folkerts,Hühns



 

step by step to heaven

 

Die Schnupperkursteilnehmer haben nicht erwartet, dass sie leicht und beschwingt tanzen und gleichzeitig im Regen singen wie Fred Astair, sie wollten ausprobieren ob dieser Sport für sie etwas ist. 20 Personen haben an diesem Schnupperkurs Steppen mit Uwe Heger teilgenommen. Koordination und Rhythmusgefühl zeichnen das Steppen aus. Wenn Uwe und Markus vortanzten schien es als flögen sie über das Parkett. Das war bei uns Anfängern nicht so, aber wir lernten mehr als die ersten Stepptanzschritte. Unsere Schrittkombinationen brachten das Gemeindehaus zum Klingen und wir hatten Spaß.

Vielen Dank Uwe.


 



Demovideo:https://www.youtube.com/watch?v=AM3RZsbA0Ic