Peter Hacks
Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe
Eva Märtson - Christoph Hempel

Sonntag, 23. September 2018, 17 Uhr
Kulturspeicher
Wilhelminengang 2
26789 Leer
Eintritt Erwachsene 15 €
Jugendliche bis 17 Jahre 5 €      
Fluchtartig hat der 37 jährige Goethe Weimar verlassen. Er ist auf dem Weg nach Italien. Charlotte von Stein wartet auf eine Nachricht von ihm, und beleuchtet die langjährige Freundschaft zu Goethe.
Tiraden enttäuschter Liebe: Goethe als Angeber, als Hypochonder, ein Versager in der Liebe, ein pfuschender Dilettant, sei es als Maler, Minister oder gar Dichter.
Ein boshaft, witziges, wie auch sehnsuchtsvolles Theaterstück.
Die Beziehung der Beiden hat schon immer für Spekulationen gesorgt. Dass es eine rein platonische Liebe war, wird von den meisten bezweifelt. Der erotische Goethe ist natürlich ein Thema, das Neugierde weckt.













Sigrid Damm: Goethe und Frau von Stein



Professor Eva Märtson füllt glänzend die Ein-Frau-Darbietung mit Witz und Charme, Sarkasmus und Sensi-bilität. Es ist ein Wechselspiel von verbergen und offenbaren, von sich erkennen und sich täuschen, von sich distanzieren und hingeben. Ihre Kunst lässt vergessen dass wir im 21. Jahrhundert leben und Frau
von Stein schon lange nicht mehr unter uns ist. Eva Märtson gibt ihr Stimme und Gestalt.
Alle Facetten dieses Frauenlebens: Leidenschaft, Liebe, Eitelkeit, Machtstreben, Leidensfähigkeit, Wut, Verzweiflung, Niedertracht, Inbrunst, Wollust und viel mehr liegt in ihrer Stimme, in der lebhaften Gestik und der nuancierten Mimik.



Damit nicht genug: Professor Christoph Hempel unterstreicht mit seiner einfühlsamen Musik das Gesagte. Er verleiht Charlotte von Stein ein tönendes Seelenleben.
Er versteht es jede der widersprüchlichen Gefühlsrregungen in die Sprache der Musik zu übersetzen.
Seine digitale Klangkunst unterstreicht jede emotionale Nuance der Charlotte von Stein. Einfach wunderbar wie sich diese beiden Künstler ergänzen, wie Sprache, Schauspiel und Musik zu einer Einheit werden und lange im
Zuschauer nachklingen.
   
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Neue Theaterwerkstatt der Freien Kunstschule Leer


Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist viel realistischer
als das Leben.

(Oscar Wilde)



Seit Oktober gibt es endlich wieder eine Theaterwerkstatt für Kinder und Jugendliche in Leer. Dort wird auf spielerische Art die Fantasie und Kreativität geweckt.

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt auf der Bühne eine schöne Prinzessin oder ein heldenhafter Cowboy zu sein?

Es wird mit Wörtern, Bewegungen, Musik und Bildern gespielt. Hier übt man, wie man spricht und aus sich herausgeht. Manche Teilnehmer sind selbstbewusst andere eher schüchtern. Die Kinder lernen sich gegenseitig zu vertrauen und sich aufeinander zu verlassen.

Die Leiterin Katharina Birch gibt einen Gedanken vor und dann entscheiden die Kinder selber, wie eine Szene aussehen soll, was sie sagen und was sie tun. Es müssen keine vorgegebenen Texte auswendig gelernt werden. Mit diesen eigenen Geschichten machen die Kinder die ersten Schritte auf der Bühne. Die schönsten Geschichten entstehen, wenn man selbst seine Ideen umsetzt.
Bis Januar kann man sich noch anmelden oder einfach mal zu einer Schnupperstunde in die
Freie Kunstschule kommen.
Ende Februar 2018 ist geplant, einen Einblick in die neue Theaterwerkstatt mit einer Präsentation der Kinder zu geben.
Ab Mai soll es dann auch ein Erwachsenenatelier geben.
Wir sind sehr gespannt und haben gerne für die Grundausstattung der Theaterwerkstatt finanziell beigetragen.

mehr lesen in der OZ vom 8.3.2018

Theaterwerkstatt für Kinder ab 7 Jahre
Freitags 15:00 bis 16:30 Uhr
In der Freien Kunstschule Leer
Königstraße 33
26789 Leer
32 € monatlich
Leitung: Katharina Birch

Anmeldung unter: fkl@boeke-museum.de oder
                             0491-9922555 (AB).


Fotos: Katharina Birch





Fünf Jahre Stiftung "Kultur tut Leer gut"




Unsere Stiftung  hat sich in die Leeraner Kulturszene integriert und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus etabliert.

Sie feiert jetzt ihren fünften Geburtstag. Seit fünf Jahren fördert die Stiftung junge Künstler durch Mitmach-Angebote.

Kann Musik das Leben verändern? Macht Malen das Leben schöner? Ist Theater wichtig?


„Wir sagen eindeutig "Ja"                                                                  Wir fördern unbekannte Menschen, suchen nicht den Superstar. Es geht darum, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene mehr Zugang zu kultureller Bildung finden. Wir haben rund 65 Projekte unterstützt, an denen 2100 Menschen beteiligt waren.


In den letzten drei Jahren wurden die Aktivitäten auf geflüchtete Menschen erweitert. So werden häufig Vereinsamung und Ausgrenzung verhindert und stellen eine Hilfe bei der Integration dar: „Kultur für alle.“

Die hochkarätigen musikalischen Auftritte, die vielseitigen Aufführungen und Ausstellungen großer und kleiner Künstler machen neugierig auf die nächsten Veranstaltungen.

Wir engagieren uns mit großer Leidenschaft.

eine Bilanz unserer Arbeit finden Sie hier