MAX UND MORITZ

Eine Bubengeschichte in sieben Streichen

 von

Wilhelm Busch

in der Vertonung von

Manfred Schmitz

 mit

Anna Haentjens: Gesang/Rezitation

Sven Selle: Klavier

am 26. Oktober um 11:00 Uhr
im Kulturspeicher
Wilhelminengang 2, 26789 Leer





Wer kennt sie nicht, die beiden Knaben Max und Moritz, die ihre Umwelt mit derben Späßen schier zum Verzweifeln brachten?

Seit Erscheinen der Bilderposse im Jahre 1865 hören und lesen kleine und große Leute immer wieder, was sich diese beiden Racker ausdachten, um die Dorfbewohner nach Strich und Faden zu ärgern.

 Die Lausbubenstreiche blieben jedoch nicht unumstritten. So äußerte einst ein Kritiker: „Die für den ersten Anblick so harmlos und belustigend erscheinenden Karikaturen sind eins von den gefährlichen Giften, welche die heutige Jugend, wie man überall klagt, so naseweis, unbotmäßig und frivol macht.“

Noch 1929 wurden die Lausbubenstreiche in der Steiermark als Jugend gefährdende Literatur angesehen, die an Jugendliche unter achtzehn Jahren nicht verkauft werden durfte.

Die Bilderposse „Max und Moritz“ machte ihren Schöpfer Wilhelm Busch über Nacht berühmt und zählt auch heute noch zu den auflagenstärksten Kinderbüchern in deutscher Sprache.

Ihren Ursprung fanden die Streiche wohl in dem kleinen Dorf Ebergötzen nahe bei Göttingen, wo der geistige Ziehvater von Max und Moritz eine glückliche Zeit seiner Kindheit verbrachte. Hier hatte er sich mit dem Sohn des Dorfmüllers angefreundet, und diese Freundschaft hielt bis ins hohe Alter beider Männer. Immer wieder besuchte Wilhelm Busch den Freund, der selbst Müller geworden war, in dessen Mühle, die heute unter dem Namen Wilhelm-Busch-Mühle als Gedenkstätte und Museum zu besichtigen ist.

 


       alle Bilder: Wikimedia
Die Veranstaltung, eine Kooperation von Stadtbibliothek Leer und Stiftung "Kultur tut Leer gut", ist für die ganze Familie geeignet und es können sich Alt und Jung gemeinsam daran erfreuen.
Eintrittskarten zum Preis von 5 € und 2 € (Kinder)
gibt es in der Stadtbibliothek Leer.





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"Das Hörbare, der Klang, wird wichtiger als das Sichtbare"
                                                                                                                                                                          Joachim Ernst Behrendong


Der englische Salon
Prosa und Lyrik aus England
erzählt von der Schauspielerin Anja Bilabel
musikalisch begleitet auf der Harfe von Verena Volkmer

24. November 2019, 16:00 Uhr
Kulturspeicher Leer
Wilhelminengang 2
         
                

Vergnügliches, Romatisches und Gespenstiges
von Edgar Allen Poe und Truman Capote



Das Programm

Eine satirische, humorvolle und skurile Geschichte von Oscar Wilde aus der Welt des Adels:
Lord, Rabe, Maskenball

Truman  Capote:  Eine  ungewöhnliche  Geschichte  über eine  unfreiwillige  Freundschaft.

Gefolgt von amerikanischer Lyrik

Abschließend nochmals Edgar Allen Poe:
Eine geheimnisvolle Geschichte über eine unheimliche Ballnacht auf einer Festung.
 
Anja Bilabel und die Harfinisten Verena Volkmer bescheren uns einen doppelten Kunstgenuss.
Anja Bilabel gelingt es allein durch ihre facettenreiche Stimme, die Geschichten lebendig werden zu lassen.
Verena Volkmer umrahmt und unterstreicht alles einfühlsam mit Harfenklängen.

   
Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Leer in Kooperation mit "Kultur tut Leer gut":
Eintrittskarten gibt es in der Stadtbliothek Leer und an der Veranstaltungskasse.